MIRACUM

 

Im November 2015 hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die „Medizininformatik-Initiative“ (MII) ausgeschrieben, um IT-Innovationen für die Gesundheitsforschung und medizinische Versorgung zu fördern. Ziel ist es, die Vorteile der Digitalisierung in der Medizin zu nutzen, Daten zu verknüpfen und medizinisches Wissen zu generieren sowie innovative IT-Lösungen für eine bessere, datenbasierte Gesundheitsversorgung zu entwickeln und anzuwenden.

MIRACUM – Medical Informatics in Research and Care in University Medicine – ist eines von vier Konsortien, die im Rahmen der Medizininformatik-Initiative (MII) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert werden. Von 2018 bis 2022 wurde an den deutschen Universitätskliniken der Aufbau von Datenintegrationszentren in den Mittelpunkt gestellt. Ab 2023 sollen diese Datenintegrationszentren über die Universitätskliniken hinaus mit regionalen Krankenhäusern und weiteren medizinischen Versorgungseinrichtungen vernetzt werden. In dieser Ausbau- und Erweiterungsphase der MII wachsen auch die Konsortien zusammen. Aus MIRACUM heraus haben sich inzwischen sechs Nachwuchsforschungsgruppen etabliert. Zudem werden über die MII auch sogenannte Digitale FortschrittsHubs Gesundheit gefördert, von denen sich vier der sechs Hubs aus dem MIRACUM-Konsortium heraus gebildet haben. In der neuen Förderphase wird die Vernetzung über Sektorengrenzen hinweg in acht klinischen und drei methodischen Use Cases erforscht. MIRACUM beteiligt sich an allen diesen Use Cases. Auch die Aus- und Weiterbildung des Nachwuchses steht im Fokus des Konsortiums und wir über den Masterstudiengang und Konsortien übergreifende Kolloquien, Hospitationen und Summer Schools vorangetrieben.

Die MIRACUM-Partner haben sich darauf verständigt, Daten auf der Basis interoperabler Datenintegrationszentren gemeinsam zu nutzen, gemeinsame und interoperable Werkzeuge und Dienste zu entwickeln, die Leistungsfähigkeit solcher Daten und Werkzeuge in innovativen IT-Lösungen zu realisieren, die sowohl die patientenzentrierte kollaborative Forschung als auch die klinischen Versorgungsprozesse verbessern sollen, und schließlich die biomedizinische Informatik in Forschung, Lehre und Fortbildung zu stärken.

Prof. Hans-Ulrich Prokosch ist MIRACUM Projektkoordinator, Stellvertreter sind Prof. Till Acker (Gießen) und Prof. Thomas Ganslandt (Erlangen).

Vernetzen. Forschen. Heilen. | Medizininformatik-Initiative (medizininformatik-initiative.de)

Erklärfilm: Die Patienteneinwilligung der Medizininformatik-Initiative des BMBF – YouTube

Englische Version =>

 

Informationen

Fördergeber: BMBF

aktueller Bewilligungszeitraum: 2023 -2026

 

Partner

  1. Klinikum Chemnitz
  2. Medizinische Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
  3. Universitätsklinikum Erlangen
  4. Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/Main
  5. Universitätsklinikum Frankfurt
  6. Medizinische Fakultät der Universität Freiburg
  7. Universitätsmedizin Freiburg
  8. Medizinische Fakultät Justus-Liebig-Universität Gießen
  9. Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Abt. Gießen
  10. Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Technischen Hochschule Gießen
  11. Medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
  12. Medizinisches Zentrum der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
  13. Medizinische Fakultät der Philipps-Universität Marburg
  14. Medizinische Fakultät der Ruprechts-Karls-Universität Heidelberg
  15. Universitätsmedizin Mannheim
  16. Hochschule Mannheim, Institut für Medizinische Informatik
  17. Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim
  18. Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Abt. Marburg
  19. Universitätsmedizin Greifswald
  20. Technische Universität Dresden
  21. Universitätsklinikum Dresden