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Arzneimitteltherapiesicherheit in der Akutversorgung – Erste Ergebnisse eines gemeinsamen Projektes zur systematischen Optimierung des Medikationsprozesses in der Zentralen Notaufnahme des Klinikum Fürth

Das BMG-geförderte Projekt zur systematischen Optimierung des Medikationsprozesses in der Zentralen Notaufnahme des Klinikum Fürth zielt auf die Erkennung und Vermeidung unerwünschter Arzneimittelwirkungen in allen Phasen einer Akutbehandlung, beginnend bei der hausärztlichen Grundmedikation über die beim Transport und in der Notaufnahme verabreichten Medikamente bis hin zur Entlassmedikation.

In einen dreistufigen Verfahren wurden zunächst für 750 Fälle die aufgetretenen arzneimittelbedingten Gefährdungssituationen durch ein Expertenteam analysiert, danach für die am häufigsten aufgetretenen Probleme Schulungen des Personals, begleitet von Checklisten für die Kitteltasche und großflächigen Postern für die Notaufnahme initiiert und deren Effekte bewertet und schließlich soll in Phase 3 eine computergestützte Intervention verbunden mit einer digitalen Dokumentation der Medikation untersucht werden. Phase I ist abgeschlossen, zu Phase II läuft die Bewertung der Gefährdungssituationen, zu Phase III hat die Datenerhebung begonnen.

Der Vortrag stellt das Projekt, die geschaffene Infrastruktur und Interventionsmaßnahmen und die bisher gewonnenen Ergebnisse vor.

http://www.imi.med.uni-erlangen.de/forschung/projekte/arzneimitteltherapiesicherheit-in-der-akutversorgung/