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Service-orientierte klinische Entscheidungsunterstützung in der Praxis

In den letzten Jahren konnten eine Reihe von Systemen im Umfeld der klinischen Entscheidungsunterstützung praktisch eingesetzt werden. Dabei leisten service-orientierte Softwarearchitekturen einen wesentlichen Beitrag: die früher eher schwierige Integration solcher Systeme in die klinischen Alltagsinformationssysteme ist deutlich vereinfacht. Weiters erwies sich die Verwendung der HL7-unterstützten und ANSI-approbierten Arden-Syntax (und auch ihrer Erweiterung, der Fuzzy-Arden-Syntax) zur Erstellung und Repräsentation des für wissensbasierte Systeme notwendigen Wissens als vorteilhaft.

Der so entwickelte Arden-Syntax-basierte, service-orientierte Server wurde in verschiedenste medizinische Informationssysteme integriert oder mit diesen verbunden (z. B. i.s.h.med, Soarian, Medico//s, Care Vue, ICIP) oder über das World Wide Web oder mobile Applikationen angesprochen.

Klinische Anwendungen liegen mit Moni (Monitoring nosokomialer Infektionen), Momo (Monitoring von Mikroorganismen), Moab (Management der Antibiotikatherapie), Hepaxpert (Interpretation der Hepatitis-Serologie), AKIM-Wien (Dosierungsempfehlung für Immunsuppressiva, SOPs für Chemotherapie) vor. Weitere sind in Entwicklung.