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IT-Governance, IT-Entscheidertypen und wahrgenommener Wertbeitrag von IT in deutschen Krankenhäusern: eine empirische Untersuchung in deutschen Krankenhäusern

Der Durchdringungsgrad von IT nimmt in Krankenhäusern stetig zu. Hierbei lässt sich grundsätzlich zwischen administrativen und medizinischen IT-Systemen unterscheiden. Die vorliegende Studie aus dem Jahr 2009 untersucht den wahrgenommenen Wertbeitrag von IT in Krankenhäusern aus Perspektive von drei wichtigen Entscheidungsträger in deutschen Krankenhäusern: Administrative, Medizinische und IT-Leitung. An der in dieser Art einmaligen Studie für den deutschen Krankenhausmarkt beteiligten sich 106 kaufmännische, 167 medizinische und 206 IT-Leiter. Die Ergebnisse zeigen, dass die positive Wahrnehmung des Wertbeitrags von IT in öffentlichen Krankenhäusern am höchsten ist und mit der Krankenhausgröße steigt. Die Wahrnehmung wird insbesondere durch die Anpas-sungsgeschwindigkeit der IT-Systeme sowie dem Schulungs- und Supportangebot beeinflusst.

Darüber hinaus wird auf die IT-Leiter vertiefend eingegangen und der Stand der IT-Governance in deutschen Krankenhäusern aufgearbeitet. Die Optimierung und Standardisierung von Arbeitsabläufen sind die wichtigsten Anforderungen an die IT aus Sicht der teilnehmenden IT-Leiter. Deutsche Krankenhäuser planen zunehmend in medizinische IT-Applikationen – im Vergleich zu administrativen IT-Applikationen – zu investieren. Private Krankenhäuser geben mehr als gemeinnützige und öffentliche Krankenhäusern für IT aus.

Es konnten zwei Typen von obersten IT-Entscheidern identifiziert werden. Sie unterscheiden sich in ihrer Rolle als Ideengeber für Prozessoptimierungen und ihrer Beteiligung an strategischen Entscheidungen.