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Implementierung und Evaluation eines Konzepts zur Detektion technischer Kommunikationskonflikte

Der Hintergrund

Informations- und Kommunikationstechnologien sollen die Kommunikation bei der Patientenbehand-lung verbessern. Jedoch ist die einwandfreie Kommunikation zwischen den rechnerbasierten Anwendungssystemen schwierig: Selbst etablierte Kommunikationsstandards (z.B. DICOM und HL7) werden noch immer proprietär interpretiert – Folgeprobleme bleiben nicht aus. Daher ist die Detektion potentieller Konflikte auf technischer Ebene erforderlich. Eine entsprechende systematische Methode scheint derzeit zu fehlen. Eine solche Möglichkeit wäre jedoch sehr hilfreich bei der Planung und Überwachung entsprechender Kommunikationsinfrastrukturen.

Das Vorhaben

Am Institut für Informationssysteme des Gesundheitswesens der UMIT (Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik) wurde im Rahmen einer Promotion ein Konzept erarbeitet, mit dem Kommunikationsprozesse modelliert und systematisch auf potentielle Konflikte untersucht werden können.

Der Vortrag

Der Vortrag erläutert anhand eines kurzen Beispiel-Szenarios die aktuelle Situation der Integration bzw. einige grundlegende Herausforderungen der Integration. Es wird geschildert, wie das Konzept zur Detektion potentieller Kommunikationskonflikte auf Basis einer umfangreichen Kategorisierung gängiger Kommunikationsschwachstellen schrittweise entwickelt wurde. Hierbei werden neben Beispielen aus der Schwachstellenkategorisierung auch Auszüge des entwickelten Datenmodells vorgestellt. Zuletzt wird die Umsetzung in Form einer ersten prototypischen Implementierung präsentiert.