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Das Leipziger MI-Labor für die Lehre

Sebastian Stäubert

Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie der Universität Leipzig

 

In der Studienrichtung Medizinische Informatik an der Universität Leipzig wird in einem interdisziplinären Lehrangebot Wissen vermittelt, um Anwendungen in der Medizin optimal mit Methoden der Informatik zu unterstützen. Als Ergänzung und Vertiefung, der in der Vorlesung vermittelten theoretischen Konzepte, sollen Aspekte der Informationsverarbeitung im Krankenhaus für die Studierenden am konkreten Beispiel praktisch erfahrbar gemacht werden. Dazu soll als Lehr- und Versuchsumgebung „MI-Lab“ eine dedizierte Krankenhaus-IT-Landschaft bestehend aus typischen Anwendungssystemen, wie z.B. Patientenverwaltungssystem, Laborinformationssystem, Kommunikationsserver usw., dienen. Ziel ist es, die generelle Funktionsweise dieser Anwendungssysteme praktisch zu vermitteln und speziell aktuelle Probleme in der Medizinischen Versorgung und Forschung aufzuzeigen.

Das MI-Lab umfasst aktuell Übungsmodule für 2 Anwendungsfälle: die Unterstützung der Patientenversorgung und die Unterstützung der klinischen Forschung. Die Studierenden sollen diese in Gruppen bearbeiten, wobei die möglichen Lösungsstrategien anschließend gemeinsam ausgewertet werden. Dadurch soll das selbstgesteuerte kooperative Lernen und das Lösen komplexer Probleme im Team gefördert werden.

Die technische Basis des MI-Labs bilden virtuelle Maschinen  und frei verfügbare Open Source Komponenten, sodass Umsetzung und Betrieb ohne zusätzliche Lizenz- oder Investitionskosten auskommt.

 

Flyer Vortrag S. Stäubert