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Evaluation und Weiterentwicklung eines skalierbaren, regelmäßig durchführbaren und unabhängigen IT-Benchmarking-Verfahrens für Krankenhäuser

[Ausnahmsweise ab 15:00]

Ein wichtiges Werkzeug des strategischen IT-Managements ist das IT-Benchmarking. Ziel dieses Verfahrens ist die Optimierung der IT-Performance über den Vergleich mit anderen, ähnlichen strukturierten Organisationen. IT-Benchmarks können in kleineren Gruppen im Sinne eines Tiefen-Benchmarks durchgeführt werden oder als statistische Benchmarks in jeweils großen Referenzgruppen. Wesentliche Erfolgsfaktoren von IT-Benchmarks sind die Unabhängigkeit und die Kontinuität. Seit 2011 werden im Rahmen des IT-Reports Gesundheitswesen der Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen statistische Benchmarks angeboten.

In der ersten Runde des so entstandenen IT-Benchmarkings Gesundheitswesen (2011) nahmen 59 Krankenhäuser teil. Dabei wurden jede Einrichtungen zu 61 IT-Struktur- und Funktionsmerkmalen innerhalb ihrer Größen- und Trägerreferenzgruppe verglichen.

Eine anschließende Evaluation des Verfahrens zeigte, dass die teilnehmenden IT-Leiter die Benchmarks unter anderem zur IT-Strategieentwicklung und als Diskussionsgrundlage mit Anwendern und Mitgliedern der Geschäftsführung nutzten. Auch wurden verschiedene Weiterentwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt, die insbesondere hinsichtlich der betrachteten Merkmale und deren Visualisierung umgesetzt werden konnten.

In optimierter Form wurde das IT-Benchmarking Gesundheitswesen Anfang 2013 erneut durchgeführt. Gegenüber 2011 hat sich die Nachfrage mehr als verdreifacht, sodass sich insgesamt 199 Krankenhäuser beteiligten, wovon 40 Häuser erneut teilnahmen.

Im Rahmen des Vortrags sollen bisherige sowie geplante Arbeiten zum IT-Benchmarking Gesundheitswesen dargestellt und diskutiert werden. Auch sollen die aktuellen Ergebnisse  der Evaluation des IT-Benchmarking Gesundheitswesens 2013 präsentiert werden.

Siehe dazu auch http://www.it-report-gesundheitswesen.info/.