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Tumorfallbesprechung auf Basis einer generischen Tumordokumentation am Beispiel des c37.Tumorboards

Im Zuge der zunehmenden Zentrumsbildung wird ein interdisziplinäreres Arbeiten auf allen Ebenen ein Kernkriterium einer guten onkologischen Versorgung. Für die Informationssysteme stellen sich hierdurch ganz neue Herausforderungen, um hierfür eine geeignete Unterstützungsplattform zu bilden. Durch die zunehmenden erhöhten fachlichen Anforderungen der verschiedenen Organentitäten in der Tumordokumentation (durch Vorgaben der Deutsche Krebsgesellschaft und OnkoZert), aber auch durch eine Verzahnung mit Studiendokumentation/Wissenschaft und der Verwaltung von Biobanken besteht zunehmend der Bedarf an generischen Lösungen. Waren in der Vergangenheit häufig fachlich spezialisierte Insellösungen entstanden, so entsteht in onkologischen Zentren mit mehren Tumorentitäten der Bedarf an konsolidierten Lösungen, die eine einheitliche Unterstützung der interdisziplinären Behandlung bieten.

Die Fallbesprechung ist insbesondere der Ort der fokussierten interdisziplinären Zusammenarbeit, wo eine zentrumsübergreifende einheitlich Prozessunterstützung mehr Effizienz ermöglicht und somit die Zusammenarbeit vereinfacht. Am Beispiel des c37.Tumorboards wird eine generische Tumordokumentation vorgestellt, die insbesondere für Onkologische Zentren mit mehreren Organentitäten eine integrative und generische Lösung bietet. Die Präsentation zeigt exemplarisch einen neuen webbasierten Ansatz mit einer Integration in bestehende klinische Systeme (KIS, Diagnostik und externe Behandlungspartner), sowie einer einheitlichen Prozessunterstützung für Fallbesprechungen. Neben einer Darstellung der gegebenen Rahmenbedingungen im Umfeld der Tumordokumentation und Fallbesprechung in Tumorzentren wird das c37.Tumorboard als webbasierte Tumordokumentation live präsentiert.